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Projekt "Hilfe für die Kleinbauern in Tanzania"
 Kolpingfamilie Zofingen
Dies sind Tatsachen, welche uns zum Nachdenken zwingen müssen. Zum Nachdenken, mit was für Mitteln wir helfen könnten. Es kann und darf nicht sein, dass wir unsere Brüder und Schwestern in dieser Situation im Stich lassen.
  
  • Neue Anbaumethoden schaffen Alternativen
  • Eine initiative Frau Geraldina Mushema erklärt den Frauen die Kompostherstellung
  • Familie Tinkamalirwe beweist, dass die Milch ihrer Kuh die Ernährung der Kinder um einiges verbessert.
  • Ziegenhaltung bringt ebenfalls Fortschritt, mit einem täglichen Becher Milch verbessert sich ebenfalls die Ernährung der Kinder
  • Jungtiere (Ziegen) können zudem verkauft werden und bringen neue Einnahmen
                                                                                                                                              
Für Verbesserungen der Notlage dieser Familien in Tanzania werden Kurse angeboten. Die Kurse kosten jedoch Geld, das unsere Brüder und Schwestern leider nicht besitzen. Diesen Zustand müssen und können wir ändern, indem wir es möglich machen, dass sie solche Kurse besuchen können. Denn auch diese Familien haben ein Recht auf Leben, auch diese Familien sollen sich alleine ernähren und somit ein menschenwürdigen Dasein leben können. Der Fortschritt in diesem Land liegt also nicht darin, dass wir Maschinen usw. liefern, sondern dass wir es ihnen ermöglichen vor Ort mit Kursen neue Anbau- und Tierhaltungsmöglichkeiten zu erlernen.

Ein solcher Kurs kostet pro Familie Fr. 75.00 oder hier in der Schweiz die Kosten von 20 Kaffee’s. Wenn ein Mitglied unserer Region also pro Woche einen Kaffee weniger konsumiert und dies 20 Wochen lang tut, könnte eine Bauernfamilie in Tanzania einen Kurs für’s Ueberleben besuchen.
Dies ergäbe in unserer Region, (Einzelmitglieder 598 Familienmitglieder 529) wenn alle mithelfen den stolzen Betrag von Fr. 84'525.00 oder Kurse für 1127 Familien.
Unglaublich ab wahr!

Das Kolpingwerk Schweiz, hat das Projekt auf  360 Familien eingestellt, was einem Kapitalaufwand von Fr. 27'000.00 entspricht.

Ökologischer Landbau heißt hier das Zauberwort. Unverzichtbares Element sind die Ziegen und Kühe, die an die Mitglieder verteilt werden.

Vor allem mit der Herstellung von Kompost aus Pflanzenresten und tierischem Dung haben es die Bauern in der trockenen Kagera-Region geschafft, ihre Ernten zu steigern und ihre Ernährung zu sichern. Und sie verdienen auch mehr Geld! Die Ziegen und Kühe haben die Mitglieder vom Kolpingwerk bekommen, und dieses Programm soll jetzt ausgeweitet werden auf die neuen Kolpingsfamilien in den Usambara-Berge im Nord-Osten von Tansania.

Wer Ziegen hat, kann ein oder zwei Tiere verkaufen, wenn etwa ein Kind krank wird oder wenn das Gesparte doch nicht ganz fürs Schulgeld reicht. Noch wichtiger ist aber der Mist. Der Dung der Tiere ist wertvoller Dünger, und da es in den Bergen wegen des Klimawandels immer seltener regnet, ist das eine große Hilfe für die Felder an den steilen Hängen. Es gibt noch einen weiteren tollen Nebeneffekt: Der Dung steigert auch die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern.